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IT.I.M Framework · Teil 2

IT.I.M Framework – Teil 2: Der Anfang (YouTrack als Basis)

Wie das IT.I.M Framework entstanden ist: aus einer selbst entwickelten Inventar-App und der Entscheidung für YouTrack mit einem ersten MCP-Server. Der Anfang war die Notwendigkeit, mehrere IT-Projekte KI-gestützt zu koordinieren.

Was daraus entstanden ist, gibt einen Ausblick auf den grossen Wandel, den die ganze IT-Branche vor sich hat.

Das erste eigene Werkzeug

Der Schritt dorthin entstand eigentlich aus einer Notwendigkeit. Nachdem ich mit Claude Code meine ersten Schritte gemacht hatte, sah ich, was damit für mich möglich wird. Mein erstes Projekt war eine kleine Inventarisierungs-App: eine schlichte HTML-Oberfläche und ein Collector, der per PowerShell read-only die Eckdaten der Windows-Server ausliest und daraus eine Inventarisierung der Server-Landschaft erstellt. Früher wäre ich in so einem Fall zu meinem Chef gegangen, um ein fertiges Inventar-Tool zu beschaffen. Heute habe ich eine selbst entwickelte, schlanke App, die genau auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist. Ab da war mir klar, was alles möglich wird, wenn man mit KI-Unterstützung seine eigenen Werkzeuge entwickelt, genau nach dem eigenen Bedarf.

YouTrack als Basis

Zu der Zeit hatte ich drei grössere IT-Projekte parallel auf dem Tisch, also überlegte ich mir, wie ich Projektmanagement KI-gestützt betreiben könnte. Ich musste das Team und externe Dienstleister koordinieren und gleichzeitig einen grossen Teil des System-Engineerings selbst machen. Ich entschied mich für YouTrack, ein Tool, das ich schon kannte: Projekt- und Task-Ebene in einer Arbeitsweise ähnlich Scrum, dazu eine Wissensdatenbank, in der das Wissen zu meiner ganzen Arbeitsumgebung Platz hat.

Das Beste daran: Für YouTrack gab es bereits einen ersten Wurf für einen MCP-Server. YouTrack und dieses MCP standen am Anfang des IT.I.M Frameworks. Mit Claude Code habe ich den YouTrack-MCP zuerst weiterentwickelt, damit er mich bei Projektmanagement, Dokumentation und Koordination unterstützt.

Über das MCP kann KI heute Tasks erstellen, Projektbeteiligte per Task koordinieren und den Überblick über die Aufgaben behalten. Ausserdem bereitet es die wöchentlichen Sprint-Meetings des Infra-Teams vor, indem es die relevanten Punkte aus der Projektarbeit für das Team zusammenstellt.

Dokumentation und Arbeitsdaten werden eins

Und hier schliesst sich der Kreis zur Inventar-App. Ihre Ergebnisse habe ich als Server-Dokumentation in die Wissensdatenbank von YouTrack überführt. Damit hatte das Framework zum ersten Mal echte, lebende Daten: Beim Begleiten der Projekte konnte die KI auf den tatsächlichen Stand der Server zurückgreifen, nicht auf eine abgestandene Liste. Dokumentation und Arbeitsdaten waren damit dasselbe geworden.

Der erste Schritt zum Company Brain

Ein Vorteil hat sich fast nebenbei ergeben. Nicht alle im Team und alle externen Partner wollten oder konnten mit dem KI-gestützten Framework arbeiten, und das mussten sie auch nicht. Weil alles in der Wissensdatenbank landet, konnten sie die Einträge einfach lesen und waren trotzdem auf demselben Stand, ohne die KI selbst zu benutzen.

Damit war der erste Schritt zum Company Brain gemacht, vorerst nur im Bereich Infrastruktur.

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